Lade Veranstaltungen

Systemische Supervision verstehen: Grundlagen, Haltung und professionelle Identität entwickeln & Systemische Grundlagen

Fundament für professionelle Supervisionsarbeit

Von der Theorie zur ersten Praxis – methodisch und strukturiert

Supervision ist mehr als Beratung, mehr als Coaching – aber was genau macht den Unterschied? Die Faszination der supervisorischen Arbeit liegt in der Verbindung von Fallarbeit, Teamentwicklung und Organisationsverständnis. Doch wer bin ich als Supervisor:in und welche professionelle Haltung braucht es für diese verantwortungsvolle Arbeit? In diesem ersten Modul entdecken Sie die Geheimnisse wirkungsvoller Supervision. Sie entwickeln ein klares Verständnis für supervisorische Prozesse und lernen, wie Sie systemische Zusammenhänge erkennen und nutzen können, um Menschen und Teams in ihrer beruflichen Entwicklung zu begleiten.

Von zirkulären Fragen über Hypothesenbildung bis hin zu strukturierter Fallsupervision – das erste Modul unserer Supervision-Ausbildung bietet Ihnen einen methodischen Grundstein für professionelle Supervisionsarbeit. Aufgebaut auf systemischen Prinzipien, gestützt durch erprobte Prozessstrukturen und Methoden, die Reflexion und Entwicklung ermöglichen, schafft dieses Modul das Fundament für Ihre supervisorische Tätigkeit. Auf dieser intensiven Reise durch die Welt der systemischen Supervision und Prozessbegleitung füllen Sie Ihren Methodenkoffer mit bewährten Werkzeugen für jede supervisorische Situation. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Praxisvorbereitung: Damit Sie von Anfang an professionell und sicher agieren können.

Seminarinhalte:

  • Was ist (gute) Supervision? – Definition, Ziele und Abgrenzung zu Coaching und Beratung
  • Die 4 Wurzeln der Supervision – Balint-Gruppen, Gruppenselbsterfahrung, OE, Systemtheorie
  • Formen der Supervision – Einzel-, Gruppen-, Team-, Lehr- und Organisationssupervision
  • Rollen und Verantwortung – Was macht Supervisor:innen aus? Welche Haltung braucht es?
  • Systemische Weltsicht – Relationen, Kontext und zirkuläre Kausalität verstehen
  • Die Prozessstruktur – Akquise, Kontrakt, Durchführung, Abschluss professionell gestalten
  • Kontraktklärung – Wie klare Vereinbarungen gelingen und Aufträge geklärt werden
  • Zirkuläres Fragen – Die Kunst, Beziehungen und Dynamiken zu erkunden
  • Die 8 Phasen der Fallbesprechung – Von der Fallsammlung bis zur Auswertung
  • Methodenvielfalt in der Supervision – Einstieg, Intervention und Abschluss methodisch gestalten
  • Allparteilichkeit – Neutralität und Wertschätzung für alle Perspektiven
  • Transfer in die Praxis – Damit supervisorische Arbeit von Anfang an professionell gelingt

Zielgruppe:

  • Menschen aus psychosozialen, pädagogischen und beratenden Berufsgruppen, die supervisorische Kompetenzen entwickeln wollen
  • Führungskräfte, die ihre Reflexions- und Begleitungskompetenzen professionalisieren möchten
  • Berater:innen und Coaches, die ihr Methodenrepertoire um Supervision erweitern wollen
  • Achtung: Dies ist das 1. Modul unserer Ausbildung zur/zum Supervisor:in und bildet die Grundlage für das 2. Modul!
Nach oben