Was ist Training in der Erwachsenenbildung? Wie werde ich Trainer*in?2023-04-26T18:57:18+02:00
Was ist Training in der Erwachsenenbildung?

Was ist Training in der Erwachsenenbildung?

Training in der Erwachsenenbildung bezieht sich auf die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten an erwachsene Lernende. Es umfasst dabei alle Arten von Bildungsmaßnahmen, die auf die Bedürfnisse und Interessen von erwachsenen Teilnehmer*innen ausgerichtet sind. Diese können beruflicher oder privater Natur sein und beinhalten oft die Entwicklung von Kompetenzen, die zur Verbesserung der beruflichen Qualifikationen oder persönlichen Weiterbildung beitragen.

In der Praxis kann Training in der Erwachsenenbildung in verschiedenen Formen und Settings stattfinden. Zum Beispiel als Präsenzunterricht in Seminarräumen, als E-Learning-Kurs oder als Blended Learning, also einer Kombination aus beiden Formen. Dabei ist es wichtig, die Bedürfnisse der Lernenden zu berücksichtigen und eine passende Lehrmethode zu wählen, um eine bestmögliche Lernumgebung zu schaffen.

Als Trainer*in in der Erwachsenenbildung ist es deine Aufgabe, die Teilnehmer*innen in ihrem Lernprozess zu unterstützen und zu motivieren. Dazu gehört auch, individuelle Lernbedürfnisse zu erkennen und entsprechende Lehrstrategien zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei immer auf der Vermittlung praktischer Fähigkeiten und Anwendungen, die direkt in den Alltag der Lernenden übertragen werden können.

Wenn du dich für eine Ausbildung zum/zur Trainer*in in der Erwachsenenbildung interessierst, wirst du unter anderem lernen, Lernumgebungen zu schaffen, die auf die Bedürfnisse der erwachsenen Teilnehmer*innen abgestimmt sind. Du wirst lernen, wie du Lehrmethoden entwickelst, die für eine bestmögliche Lernumgebung sorgen und die Lernenden in ihrer Entwicklung unterstützen. Dabei steht immer die Praxisorientierung und der direkte Bezug zur beruflichen oder persönlichen Weiterentwicklung im Vordergrund.

Das Ziel des Lernens ist das Wissen, und das Ziel des Lehrens ist die Handlung.

Die Trainer*innen-Ausbildung am il Institut

Was?
Ausbildung zum/zur Dipl. Trainer*in in der Erwachsenenbildung

Für wen?
Für Neueinsteiger*innen, die zukünftig als Trainer*in oder Vortragende in der Erwachsenenbildung tätig sein wollen, Trainer*innen, die noch über keine entsprechende Zertifizierung verfügen, Lehrer*innen und Pädagog*innen sowie Menschen aus der Wirtschaft, die sicher vor Gruppen auftreten möchten

Wie lange dauert die Ausbildung?
2 Module zu je 6 Tagen

Wo?
Krems an der Donau

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Wie werde ich Trainer*in in der Erwachsenenbildung?

Eine Ausbildung zum/zur Trainer*in in der Erwachsenenbildung kann eine spannende Möglichkeit sein, um deine Leidenschaft für Bildung und Weiterentwicklung in die Tat umzusetzen.

Damit du dich für eine Ausbildung zum/zur Trainer*in in der Erwachsenenbildung qualifizieren kannst, gibt es von Institut zu Institut unterschiedliche Voraussetzungen. Häufig wird eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium vorausgesetzt; eine pädagogische oder didaktische Ausbildung ist zwar von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass du über eine hohe soziale Kompetenz verfügst und gerne mit Menschen arbeitest. Als Trainer*in in der Erwachsenenbildung ist es nämlich deine Aufgabe, die Lernenden in ihrem individuellen Lernprozess zu unterstützen und zu motivieren. Hierfür ist es wichtig, dass du Einfühlungsvermögen und Empathie mitbringst und auf die Bedürfnisse der Teilnehmer*innen eingehen kannst.

Des Weiteren kann es helfen, wenn du ein hohes Maß an Flexibilität und Kreativität mitbringst, um auf die verschiedenen Anforderungen und Bedürfnisse der Lernenden reagieren zu können. Eine gute Selbstorganisation und Planungsfähigkeit sind ebenfalls von Vorteil, da du als Trainer*in in der Erwachsenenbildung oft eigenverantwortlich arbeitest und deinen Unterricht selbst gestalten musst. Außerdem kann es dich zukünftig unterstützen, wenn du bereits ein tiefes und breites Wissen in dem Bereich mitbringst, in dem du später Seminare anbieten möchtest.

Wenn du diese Voraussetzungen erfüllst und dich für eine Ausbildung zum/zur Trainer*in in der Erwachsenenbildung interessierst, hast du bereits den ersten Schritt in Richtung Deines Traumberufs gemacht. Mehr Informationen zur Ausbildung findest du hier

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Was sind die Inhalte der Ausbildung zum Trainer*in in der Erwachsenenbildung?

Die Ausbildung zum/zur Trainer*in in der Erwachsenenbildung vermittelt dir sowohl theoretische als auch praktische Kenntnisse und Fähigkeiten. Im Mittelpunkt steht dabei die Vermittlung von didaktischen und pädagogischen Grundlagen, um als Trainer*in in der Erwachsenenbildung kompetent und erfolgreich arbeiten zu können.

Zu den konkreten Inhalten einer Ausbildung zum/zur Trainer*in in der Erwachsenenbildung gehören zum Beispiel die folgenden Themen:

  • Grundlagen der Erwachsenenbildung und Neurodidaktik
  • Lerntheorien und –modelle
  • Methoden und Techniken der Erwachsenenbildung
  • Umgang mit heterogenen Lerngruppen und individuellen Lernbedürfnissen
  • Kommunikation und Interaktion während dem Seminar
  • Präsentation und Moderation von Inhalten
  • Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Lehrtätigkeit

Darüber hinaus können, je nach Ausbildungsinstitut und Schwerpunktsetzung, auch weitere Themen wie beispielsweise Rangdynamik, Gruppendynamik, Psychodynamik, Seminardesign und Techniken aus dem NLP, z.B. Rapport, Teil der Ausbildung zum/zur Trainer*in in der Erwachsenenbildung sein.

Insgesamt bietet eine Ausbildung zum/zur Trainer*in in der Erwachsenenbildung eine breite und fundierte Basis, um als kompetente/r und erfolgreiche/r Trainer*in in der Erwachsenenbildung tätig zu sein. 

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Welche Fähigkeiten und Kenntnisse benötige ich, um als Trainer*in in der Erwachsenenbildung erfolgreich zu sein?

Als Trainer*in in der Erwachsenenbildung ist es wichtig, dass du über pädagogische und didaktische Kenntnisse verfügst. Dabei geht es darum, zu verstehen, wie Erwachsene lernen und wie du als Trainer*in den Lernprozess bestmöglich unterstützen kannst. Außerdem solltest du über eine hohe Fachkompetenz verfügen und in der Lage sein, Inhalte verständlich und praxisorientiert zu vermitteln.

Neben fachlicher Kompetenz sind auch soziale Kompetenzen von großer Bedeutung. Du solltest ein hohes Maß an Empathie mitbringen, um auf die Bedürfnisse und individuellen Lernprozesse deiner Teilnehmer*innen eingehen zu können. Auch ein offener und respektvoller Umgang mit den Teilnehmer*innen sowie eine hohe Kommunikationsfähigkeit sind wichtige Fähigkeiten für eine erfolgreiche Tätigkeit als Trainer*in in der Erwachsenenbildung.

Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn du kreativ und flexibel und in der Lage bist, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Lernstile der Teilnehmer*innen einzugehen. Eine gute Organisation und Planungsfähigkeit sind ebenfalls wichtige Voraussetzungen, um einen erfolgreichen Unterricht zu gestalten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass als Trainer*in in der Erwachsenenbildung neben fachlichen Kompetenzen auch soziale Kompetenzen wie Empathie und Kommunikationsfähigkeit sowie Kreativität, Flexibilität, Organisation und Planungsfähigkeit gefragt sind. Wenn du diese Fähigkeiten und Kenntnisse mitbringst, steht deinem Erfolg als Trainer*in in der Erwachsenenbildung nichts im Wege. Möchtest du dich in diesen Kompetenzen weiterbilden bzw. sicherstellen, dass du erfolgreiche Seminare halten kannst? Dann schau hier vorbei. 

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Wer darf sich in Österreich Trainer*in nennen?

In Österreich ist die Bezeichnung “Trainer*in” keine geschützte Berufsbezeichnung. Das bedeutet, dass sich grundsätzlich jede/r so nennen darf. Allerdings gibt es in Österreich die Möglichkeit, sich durch eine Ausbildung und Zertifizierung als “Trainer*in” auszuweisen.

Hierfür gibt es verschiedene Anbieter, die entsprechende Ausbildungen und Zertifizierungen anbieten. Diese Ausbildungen sind in der Regel praxisorientiert und vermitteln didaktische und pädagogische Kenntnisse sowie methodische und soziale Kompetenzen, die für eine erfolgreiche Tätigkeit als Trainer*in in der Erwachsenenbildung wichtig sind.

Nach Abschluss einer solchen Ausbildung und erfolgreicher Zertifizierung ist es möglich, dich als “Trainer*in” zu bezeichnen und dies auch gegenüber potenziellen Arbeitgeber*innen oder Kund*innen nachzuweisen.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass man auch ohne eine offizielle Ausbildung und Zertifizierung als “Trainer*in” in der Erwachsenenbildung tätig sein kann. Entscheidend ist hierbei vor allem die eigene Kompetenz und Erfahrung, die man in diesem Bereich mitbringt – nichts desto trotz ist es empfehlenswert, eine Ausbildung zum/zur Trainer*in zu absolvieren, um zukünftig qualitativ hochwertige Seminare anbieten zu können.

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Wie viel verdienen Trainer*innen?

Die Höhe des Gehalts von Trainer*innen in der Erwachsenenbildung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Art des Arbeitgebers (Unternehmen, Bildungsinstitutionen, freiberuflich etc.), der Erfahrung und Qualifikation des/der Trainer*in sowie der Größe und Art der Projekte, an denen der/die Trainer*in beteiligt ist.

Freiberufliche Trainer*innen können ihr Honorar in der Regel selbst bestimmen und damit auch ihr Einkommen. Dabei ist es jedoch wichtig, die Preise in Abhängigkeit von der Konkurrenz und der Nachfrage am Markt zu setzen.

Angestellte Trainer*innen in der Erwachsenenbildung verdienen in der Regel zwischen 2.500€ und 4.000€ brutto im Monat. Dabei spielen auch Faktoren wie Berufserfahrung, Verantwortungsbereich und Art der Einrichtung, in der man arbeitet, eine Rolle.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass das Gehalt eines Trainers/einer Trainerin in der Erwachsenenbildung oft auch von der Verfügbarkeit von Projekten abhängt. Wenn es nicht genügend Aufträge gibt, kann das Einkommen niedriger ausfallen als in anderen Monaten.

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Was kann ich nach der Ausbildung zum/zur Trainer*in in der Erwachsenenbildung tun?

Nach einer erfolgreichen Ausbildung zum/zur Trainer*in in der Erwachsenenbildung stehen dir verschiedene Berufsmöglichkeiten offen. Du kannst beispielsweise als freiberuflicher Trainer*in tätig werden und deine Dienstleistungen bei verschiedenen Bildungseinrichtungen oder Unternehmen anbieten. Auch eine Tätigkeit als angestellte/r Trainer*in in Unternehmen, Bildungsinstituten oder Weiterbildungseinrichtungen steht dir offen.

Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, durch Zusatzausbildungen, als Lehrer*in an Volkshochschulen, Fachhochschulen oder anderen Bildungseinrichtungen tätig zu werden. Auch eine Tätigkeit im Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung ist denkbar, da Trainer*innen in der Erwachsenenbildung häufig auch in diesem Bereich eingesetzt werden.

Neben den klassischen Berufsfeldern gibt es auch immer mehr Trainer*innen in der Erwachsenenbildung, die sich auf spezifische Themen und Zielgruppen spezialisiert haben. So gibt es beispielsweise Trainer*innen, die sich auf die Vermittlung von IT-Kenntnissen, Soft Skills oder Sprachen spezialisiert haben. Auch eine Spezialisierung auf bestimmte Zielgruppen wie beispielsweise Berufsrückkehrer*innen, Migrant*innen oder Menschen mit Behinderung ist möglich.

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Wie kann ich mich als Trainer*in in der Erwachsenenbildung selbstständig machen?

Als selbstständige/r Trainer*in in der Erwachsenenbildung bist du in der Lage, deine eigenen Themen und Schwerpunkte zu setzen und deine Dienstleistungen bei verschiedenen Bildungseinrichtungen, Unternehmen oder direkt bei deinen Kund*innen anzubieten.

Um dich als selbstständige/r Trainer*in in der Erwachsenenbildung zu etablieren, gibt es verschiedene Schritte, die dir im Prozess helfen können:

  • Entwicklung eines Konzepts: Überlege dir, welche Themen und Schwerpunkte du als Trainer*in in der Erwachsenenbildung setzen möchtest und welche Zielgruppen du ansprechen willst. Entwickle hieraus ein Konzept für deine Dienstleistungen und legen einen Fokus auf die Alleinstellungsmerkmale, die du deinen Kund*innen bieten möchtest.
  • Aufbau eines Netzwerks: Um dich als Trainer*in in der Erwachsenenbildung selbstständig zu machen, ist es wichtig, ein Netzwerk aufzubauen. Nutze hierfür beispielsweise Social-Media-Kanäle, um auf dich und deine Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Gehe auf Veranstaltungen und Messen, um Kontakte zu knüpfen und potenzielle Kund*innen und Partner*innen zu treffen.
  • Akquise von Kund*innen: Um als selbstständige/r Trainer*in in der Erwachsenenbildung erfolgreich zu sein, ist eine regelmäßige Akquise von Kund*innen wichtig. Nutze hierfür verschiedene Instrumente wie beispielsweise Anzeigen in Fachzeitschriften oder Online-Plattformen, Flyer oder Empfehlungsmarketing.
  • Angebote erstellen und Kalkulation: Erstelle Angebote für deine Kund*innen und kalkuliere die Preise, die du für deine Dienstleistungen verlangen möchtest. Bedenke hierbei auch die Kosten, die du für deine eigene Tätigkeit aufwenden musst.
  • Selbstständigkeit anmelden: Um als selbstständige/r Trainer/in in der Erwachsenenbildung tätig zu werden, musst du dich als Gewerbetreibende*r oder Freiberufler*in anmelden. Informiere dich hierfür über die entsprechenden Regelungen und Voraussetzungen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich auch als selbstständige/r Trainer*in in der Erwachsenenbildung vielfältige Möglichkeiten bieten. Durch eine klare Positionierung, den Aufbau eines Netzwerks und eine regelmäßige Akquise von Kund*innen sowie Angebote mit einer sorgfältigen Kalkulation und einer erfolgreichen Selbstständigkeitsanmeldung, kannst du erfolgreich als selbstständige/r Trainer*in in der Erwachsenenbildung tätig werden. Alle Infos zur neuen Selbstständigkeit findest du hier

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